Wasserturm in Mannheim

Ausblick 36. Spieltag: Sieben Mannschaften kämpfen um den Klassenerhalt


Mit dem TSV Schott Mainz, TuS Koblenz, KSV Hessen Kassel, Stuttgarter Kickers, Wormatia Worms, Eintracht Stadtallendorf und dem FSV Frankfurt rangieren noch sieben Teams in der abstiegsgefährdeten Zone. Diese werden neben dem bereits abgestiegenen SV Röchling Völklingen die anderen beiden direkten, sowie die zwei möglichen Abstiegsplätze unter sich ausmachen. Auch im Aufstiegskampf liefern sich die Mannheim und die Freiburg II ein Fernduell um Tabellenplatz zwei. Der 36. Spieltag: Mittelhessenderby in Steinbach Nach einem ganz wichtigen Sieg von Eintracht Stadtallendorf am letzten Sonntag gegen die Hoffenheimer Reserve, können die Hessen mit einem zweiten Sieg in Folge den Klassenerhalt nahezu perfekt machen: Fünf Punkte beträgt der momentane Vorsprung auf Tabellenplatz 15. Allerdings sind sie auf fremden Plätzen deutlich schwächer als im eigenen Stadion: Lediglich 14 ihrer 38 bisherigen Punkte sammelten sie auswärts. Ihr 21-Tore-Duo Delangelo Williams und Laurin Vogt traf am letzten Spieltag in Hoffenheim und wird auch gegen den TSV Steinbach wieder gefordert sein. Die Steinbacher spielten unter der Woche in Elversberg und trotzten dem amtierenden Meister ein 1:1-Unentschieden ab. Wirklich rund läuft es für den TSV nicht in letzter Zeit: Nur ein Sieg aus den letzten sechs Spielen. Anstoß der Partie ist am Freitag um 18:30 Uhr im SIBRE-Sportzentrum Haarwasen. Kickers Offenbach gegen VfB Stuttgart II Die Offenbacher Kickers haben nach den zwei Niederlagen in Folge gegen den SV Waldhof Mannheim und den 1. FC Saarbrücken nur noch eine minimale, theoretische Möglichkeit, an den Aufstiegsspielen teilzunehmen: Sechs Punkte Rückstand bei noch zwei auszutragenden Spielen für die Hessen. Das Spiel am morgigen Freitag gegen den VfB Stuttgart (19:00 Uhr) ist das letzte Heimspiel unter Trainer Oliver Reck. Auch nach zuletzt zwei Spielen ohne eigenen Treffer ist die Offensive des OFC wieder gefragt. In ihrer Defensive fehlt Benjamin Kirchhoff gelbgesperrt. Auf der gegnerischen Seite wartet die U23 des VfB Stuttgart, welche am letzten Wochenende spielfrei war. Nur eine Niederlage aus den letzten fünf Spielen ist eine gute Bilanz für die Schwaben. Außerdem gewann man im letzten Spiel gegen die an der Aufstiegsrunde teilnehmenden Saarbrücker. Zieht Wormatia Worms weg? Mit dem Auswärtsspiel in Elversberg besteht für Wormatia Worms die Möglichkeit, von den dieses Wochenende spielfreien Stuttgarter Kickers wegzuziehen. Bis zu sechs Punkte könnte man zwischen sich und die Schwaben bringen. Das wäre bei noch zwei auszutragenden Spielen ein komfortabler Vorsprung. Die Kurpfälzer blieben aber auch vor zehn Spielen das letzte Mal ohne Gegentor. Das wäre ein möglicher Punkt an dem die Elversberger ansetzen können. Die Mannschaft aus dem Saarland hat es vollbracht, mittlerweile fünf Spiele am Stück Unentschieden zu spielen: Jedes dieser Duelle endete entweder 1:1 oder 0:0. Unter Roland Seitz verloren die Elversberger zwar noch nicht, aber mehr als ein Tor pro Spiel konnte ihre Offensive unter ihm noch nicht erzielen. Anpfiff der Begegung ist am Freitag um 19:00 Uhr. Schott Mainz muss dringend punkten Tabellenvorletzter, drei Punkte Rückstand auf einen möglichen Abstiegsplatz und der Gegner ist kein geringerer als der Tabellenführer 1. FC Saarbrücken. Das Hinspiel verlor man in Saarbücken bereits mit 0:4, jetzt müssen allerdings Punkte her. Immerhin gewannen die Rheinhessen aus den letzten fünf Spielen zwei Partien, aber gegen Saarbrücken brauchen sie eine deutlich bessere Leistung als beim 0:2 am letzten Samstag in Mannheim. Mit drei Punkten sähe die Welt aus tabellarischer Sicht für sie womöglich ganz anders aus. In Saarbrücken möchte man dies, trotz der schon sicheren Teilnahme an den Aufstiegsspielen, verhindern, jedoch muss man weiterhin auf den Einsatz von Markus Obernosterer verzichten. Der ehemalige Elversberger sitzt das zweite Spiel seiner insgesamt drei Spiele Sperre aufgrund einer roten Karte ab. Die Partie beginnt um 14:00 Uhr am Samstag im Bruchwegstadion Mainz. Marschiert der Waldhof weiter? Sechs Siege in Folge, jedes davon zu Null, ein Torverhältnis von 10:0 in dieser Periode: Das alles sind Argumente für die Teilnahme an den Aufstiegsspielen. Der SV Waldhof Mannheim darf aber nicht schwächeln. Mit dem SC Freiburg II könnte der Drittplatzierte bei einer Niederlage bis auf einen Zähler wieder herankommen. Im Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim II am Samstagmittag ab 14:00 Uhr sollten die Mannheimer also keinesfalls Punkte liegen lassen. Auch ihr Innenverteidiger Michael Schultz warnt vor dem Gegner: „Hoffenheim ist eine starke zweite Mannschaft. Sie sind spielerisch richtig gut und haben einige super Einzelspieler. In der letzten Zeit haben sie gute Ergebnisse erzielt und stehen dadurch auch in der Tabelle gut da. Es wird ein ganz schweres Spiel für uns.“ Der Hoffenheimer Nachwuchs, momentan auf Tabellenplatz fünf, verlor zwar das letzte Spiel bei Aufsteiger Stadtallendorf mit 1:3, ist aber nicht zu unterschätzen: Keines der drei Top-Teams konnte in der Hinrunde gegen die Kraichgauer gewinnen. Koblenz muss in Ulm punkten Mit zwei Niederlagen aus den letzten zwei Spielen reist die TuS Koblenz zum SSV Ulm 1846 Fußball. Vor dem Sechs-Punkte-Spiel gegen den KSV Hessen Kassel möchte man sich im Rheinland natürlich in eine gute Ausgangslage bringen. Tabellarisch könnte man mit einem Sieg sogar den Stuttgarter Kickers vorbeziehen, die an diesem Wochenende spielfrei sind. Seitdem Anel Dzaka das Team im Februar übernahm, holten die „Schängel“ 13 Punkte; möchte man die Klasse halten werden in jedem noch weitere benötigt. Der Gegner aus Ulm präsentiert sich in der laufenden Spielzeit sehr heimstark: Auf heimischem Gelände hat man die sechsbeste Bilanz der Liga. Auch die letzten Ergebnisse der Spatzen sind – trotz zuletzt einer Niederlage in Walldorf – mit vier Siegen aus fünf Spielen sehr positiv. Gestern konnten die Ulmer zudem mit einem Sieg beim Oberligisten SGV Freiberg ins Landespokalfinale einziehen. Insgesamt rangiert man punktgleich mit den U23-Mannschaften der Bundesligisten aus Stuttgart und Mainz derzeit auf Tabellenplatz acht. Ein einstelliger Tabellenplatz zum Saisonende ist also erreichbar. Gelb/rot-gesperrt auf Ulmer Seite ist Felix Nierichlo und Spielbeginn ist samstags um 14:00 Uhr im Ulmer Donaustadion. Walldörfer gastieren im nordhessischen Kassel Sicher gerettet mit neun Punkten Vorsprung auf Tabellenplatz 15 fahren die Walldörfer zum KSV Hessen Kassel, um am Samstag ab 14:00 Uhr dort weitere drei Punkte einzufahren. Damit könnte man auch auf einen einstelligen Tabellenplatz zum Saisonabschluss hoffen, denn Tabellenrang acht ist nur drei Punkte entfernt. Allerdings fehlt Walldorf ihr Top-Spieler und Kapitän Timo Kern. Der gebürtige Hockenheimer sitzt eine Gelbsperre ab. Ihr Gegner aus Kassel wird alles daran setzen, die drei Punkte auf ihr Konto fließen zu lassen. Damit könnte auch ein Tabellenplatz zum direkten Klassenerhalt wieder in Schlagdistanz sein: Der Abstand auf Worms kann bis auf einen Punkt schrumpfen. Doch schon bei einem Punkt würde man den derzeitigen Tabellennachbarn SV Stuttgarter Kickers überholen. FSV Frankfurt kann den Klassenerhalt fix machen Sollten die Frankfurter in ihrem Auswärtsspiel beim SV Röchling Völklingen mit mindestens einem Punkt aus der Partie gehen, so können sie rechnerisch nicht mehr auf einen möglichen Abstiegsplatz zurückfallen. Bereits das Hinspiel konnten die Bornheimer mit 2:0 nach Treffern von Andacic und Seegert für sich entscheiden. Der Gegner SV Röchling Völklingen steht zum jetzigen Zeitpunkt bereits als erster Absteiger in die Oberliga Rheinland-Pfaz/Saar fest und kann daher ohne Druck in die Partie gehen. Gegen die Frankfurter kann man am Samstag ab 14:00 Uhr den zweiten Heimsieg in der Rückrunde einfahren, nachdem man bereits gegen die Stuttgarter Kickers im heimischen Hermann-Neuberger-Stadion gewinnen konnte. Fernduell um Tabellenplatz zwei: Bleibt Freiburg II dran? Der SC Freiburg II, Aufsteiger aus der Oberliga Baden-Württemberg, hat weiterhin die Chance, den Durchmarsch in die 3. Liga zu schaffen. Dazu benötigt man einerseits Schützenhilfe der restlichen Gegner des SV Waldhof Mannheim, andererseits muss man aber auch seine Hausaufgaben erledigen. Die erste Aufgabe wartet am Sonntag im Möslestadion: Der 1. FSV Mainz 05 II ist zu Gast. Bei dem Duell der U23-Mannschaften wird den Freiburgern ihr Torjäger Christoph Daferner fehlen. Der Angreifer sah gegen die Stuttgarter Kickers seine fünfte gelbe Karte. Die Mainzer konnten vergangenes Wochenende unter Thomas Krücken das erste Mal gewinnen und möchten auch in ihrem vorletzten Saisonspiel einen Sieg einfahren. Dieser würde für den SV Waldhof bei einem Sieg der Mannheimer die sichere Teilnahme an den Aufstiegsspielen bedeuten. Anpfiff der Partie ist um 14:00 Uhr.