Wasserturm in Mannheim

Nennhuber: „Der Verein, die Fans und die Mannschaft gemeinsam."

um nächsten Heimspiel gastiert am kommenden Samstag (14:00 Uhr) der TSV Schott Mainz beim SV Waldhof. Die Begegnung im Mannheimer Carl-Benz-Stadion steht unter der Leitung von Schiedsrichter Julius Martenstein aus Cölbe. Der Unparteiische leitete bereits zwei Vorrundenpartien des SV Waldhofs gegen den SV Röchling Völklingen und den VfB Stuttgart II.

Am vergangenen Wochenende konnte der SVW das Topspiel in Offenbach für sich entscheiden. Mit dem 1:0-Siegtreffer kurz vor Schluss sicherte sich der Waldhof drei wichtige Punkte im Kampf um einen der beiden Relegationsplätze, überholte den direkten Konkurrenten aus Offenbach und rückte auf den zweiten Tabellenplatz vor. Innenverteidiger Kevin Nennhuber gibt Einblicke, wie wichtig der Sieg war: „Jedes Spiel ist wichtig für uns, aber aufgrund der Tabellen- und Nachholspiel-Situation war das ein kleiner, aber enorm wichtiger Schritt für uns." Am Ende war es auch das Quäntchen Glück, so der 30-Jährige, was der SVW an diesem Tag auf seiner Seite hatte: „Beide Mannschaften sind an das Limit gegangen und wäre es unentschieden ausgegangen, hätte sich auch niemand beschwert. Aber wir haben weiter daran geglaubt und hatten dann auch das Quäntchen Glück auf unsere Seite." Die Kulisse machte den Tag perfekt: „Wir spielen in der Regionalliga und im Stadion sind gut 13.000 Zuschauer, da macht es einfach nur Spaß. Klar es war ein Derby, aber was die beiden Fanlager 90 Minuten lang an Stimmung abgerissen haben, ist schon besonders."

Mit Schott Mainz trifft der SVW nun auf den aktuell Vorletzten der Tabelle und somit auf eine Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf steckt und jeden Punkt benötigt. Das Hinspiel im Mainzer Bruchwegstadion gewann der SV Waldhof durch die Tore von Daniel di Gregorio und Andreas Ivan mit 2:0. Der gebürtige Essener Nennhuber erwartet eine intensive Partie: „Es ist ein Heimspiel und zuhause möchten wir die drei Punkte behalten. Vom Spiel her glaube ich, dass es klar kampfbetont sein wird. Aber wenn wir wieder unser Spiel dem Gegner aufzwingen, werden wir zu unseren Chancen kommen."

Der SVW befindet sich in der entscheidenden Phase der Saison, in der auch die Unterstützung der Fans ausschlaggebend sein kann. So appelliert Kevin Nennhuber an die Fans: „Für uns als Mannschaft ist es immer schön, wenn viele Zuschauer ins Stadion kommen, um uns lautstark zu unterstützen, da es für uns in der Saison noch um viel geht. Die Fans haben es ja auch schon mit ihrem Banner gesagt: Der Verein, die Fans und die Mannschaft gemeinsam."