Wasserturm in Mannheim

DRITTER HEIMSIEG IN FOLGE Adler besiegen Berlin mit 6:2

Die Quadratestädter waren über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft und nutzten die Lücken in der Defensive der Eisbären konsequent aus. Die Tore für Mannheim erzielten David Wolf, Luke Adam, Christoph Ullmann, Devin Setoguchi, Ryan MacMurchy und Andrew Desjardins, während Mark Olver und Nick Petersen für Berlin trafen.

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Mit dem nach langer Verletzungspause zurückgekehrten Verteidiger Carlo Colaiacovo begannen die Adler auch gegen den Tabellendritten aus Berlin so selbstbewusst wie vor einer Woche gegen Nürnberg. In Überzahl konnten die Hausherren sich zunächst nicht entscheidend durchsetzen, dafür hatten sie bei Fünf-gegen-Fünf die besseren Chancen. David Wolf ließ es sich nach sieben Minuten nicht nehmen, die traumhafte Vorarbeit von Andrew Desjardins und Matthias Plachta zur Führung zu nutzen. Auch der zweite Mannheimer Treffer war das Ergebnis einer schnellen Kombination vor dem gegnerischen Tor, Luke Adam versenkte den Puck in Überzahl zum 2:0 (24.). Als Marcus Kink die Abwehrreihen der Eisbären mit einem Bauerntrick auseinandergenommen hatte, stocherte Christoph Ullmann die Scheibe im Torraum zum 3:0 über die Linie (29.). Auch der Gegentreffer von Mark Olver (32.) brachte das Team von Bill Stewart nicht aus dem Konzept. Die Berliner dagegen übersahen Devin Setoguchi, der frei vor Eisbären-Keeper Petri Vehanen Zeit hatte, sich die richtige Ecke auszusuchen und zum 4:1 vollstreckte (37.). Nur kurz nach der zweiten Pause erhöhte Ryan MacMurchy auf 5:1, Devin Setoguchi hatte für die Vorarbeit zu Andrew Desjardins“ 6:1 (46.) eigentlich zwei Assists verdient gehabt. Der zweite Berliner Treffer durch Nick Peterson (58.) hatte nur noch statistischen Wert.