Wasserturm in Mannheim

SV Waldhof vs TSG Hoffenheim II Endstand 2:2

Vor 4.559 Zuschauern im heimischen Carl-Benz-Stadion trennten sich unser SV Waldhof Mannheim und die TSG 1899 Hoffenheim II 2:2-Unentschieden. Die Torschützen auf Seiten der Kraichgauer waren Simon Lorenz (13.) und Marco Engelhardt (65.). Für die Buwe trafen Dorian Diring (82.) und Benedikt Koep (89.). Michael Fink veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:0-Erfolg beim TSV Schott Mainz auf drei Positionen. Innenverteidiger Mirko Schuster machte Platz für Kevin Nennhuber. Im zentralen Mittelfeld lief Lukas Kiefer für Diring auf. Der verletzte Nicolas Hebisch wurde durch Jannik Sommer ersetzt.

Hassan Amin Kapitän des SV Waldhof

Der SVW legte gut los und erspielte sich in der Anfangsphase leichte Vorteile. Nach 13 Minuten parierte Torhüter Markus Scholz auf der anderen Seite einen Elfmeter von Simon Lorenz. Allerdings konnte unsere Nummer eins den Ball nur noch nach vorn abprallen und der Hoffenheimer stellte im Nachschuss auf 0:1. Zuvor foulte Nennhuber einen Gegenspieler im Strafraum. Nach einer guten Kombination über die rechte Seite kam Koep (16.) in der Mitte zum Abschluss, doch der Ball landete nicht im Tor der TSG. Nur wenig später hielt Gäste-Torwart Dominik Draband (18.) einen gefährlichen Waldhof-Freistoß. Wiederum nur kurz darauf vergab Kiefer (19.) aus kurzer Distanz. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Buwe das bessere Team. Lange wurde die Überlegenheit aber nicht in Zählbares umgemünzt. Stattdessen vollendete Engelhardt (65.) einen schnell ausgeführten Freistoß zum 0:2, nachdem er eine scharfe Hereingabe eiskalt im Kasten von Scholz unterbrachte. 15 Minuten vor Spielende flog Torschütze Lorenz mit Rot vom Platz. Es war der Anfang einer heißen Schlussphase. Der eingewechselte Diring (82.) traf zum 1:2-Anschluss. Einen Pass im Strafraum verwertete der Mittelfeldspieler direkt per Flachschuss. In Überzahl belohnte sich die Fink-Elf nun endlich für die couragierte Leistung. Koep (89.) brachte den Ball erneut im Tor des Gastes unter und besorgte damit gleichzeitig auch den Endstand nach 90 Minuten – es stand ein später, aber hochverdienter Zähler gegen die Hoffenheimer Bundesliga-Reserve zu Buche.