Wasserturm in Mannheim

Regionalliga Südwest Splitter

Reck gegen Lottner: „Gipfeltreffen“ der Ex-Profis!

Zusammen 590 Bundesligaspiele: In der Spitzenpartie des 16. Spieltages zwischen Tabellenführer Kickers Offenbach und dem zweitplatzierten 1. FC Saarbrücken am Samstag (ab 14 Uhr) stehen sich zwei prominente Trainer gegenüber. OFC-Trainer ist Ex-Nationaltorhüter Oliver Reck. Der frühere Schlussmann des FC Schalke 04 und des SV Werder Bremen (insgesamt 471 Erstligaspiele) leitet seit Januar 2016 die Geschicke in Offenbach. Der OFC ist Recks Heimatverein, für den er selbst im Nachwuchsbereich am Ball war und bei dem er Profi wurde. Bei den Gästen aus Saarbrücken steht seit Juli 2016 der ehemalige Bundesligaprofi Dirk Lottner an der Seitenlinie. Der frühere Freistoßspezialist spielte unter anderem für den 1. FC Köln, Bayer 04 Leverkusen und den MSV Duisburg. Zu Buche stehen 119 Partien im Oberhaus und 301 Begegnungen in der 2. Bundesliga. Vor dem Topspiel rangieren die Offenbacher, die am Bieberer Berg auf ein volles Haus hoffen und vor eigenem Publikum noch ohne Punktverlust sind, einen Zähler vor Saarbrücken. Der FCS hat allerdings noch eine Nachholpartie in der Hinterhand.

Kracher beim KSC: Ein Hammerlos erwischte der SV Waldhof Mannheim im Halbfinale um den Badischen Verbandspokal. Der aktuelle Vizemeister muss beim Zweitligaabsteiger Karlsruher SC antreten. Ein genauer Spieltermin steht noch nicht fest. Der Sieger des Badischen Verbandspokals qualifiziert sich für den DFB-Pokal. Titelverteidiger FC Nöttingen schied im Viertelfinale gegen Karlsruhe aus (1:3). Der SV Waldhof setzte sich beim Ligakonkurrenten FC Astoria Walldorf 3:2 nach Verlängerung durch.

Steinbachs Abwehr ein Bollwerk: Der TSV Steinbach befindet sich seit Wochen in hervorragender Verfassung. Vor der Partie gegen Schlusslicht TuS Koblenz am Freitagabend (ab 19 Uhr) ist der TSV seit exakt 433 Minuten, also mehr als sieben Stunden, ohne Gegentor. Den letzten Gegentreffer kassierte Steinbach Ende September im Spiel bei den Stuttgarter Kickers (0:1). Danach holte die Mannschaft von TSV-Trainer

Matthias Mink aus vier Partien zehn von zwölf möglichen Punkten (bei einem Torverhältnis von 11:0) und rückte in der Tabelle auf Platz vier vor. Gegen Koblenz soll die Serie jetzt fortgesetzt werden.