Planken erstrahlen in neuem Glanz – Bau nach 26 Monaten fristgerecht beendet

Die Mannheimer Planken sind die beliebteste Einkaufsmeile der Region. Nach über vierzig Jahren war es an der Zeit, die Fußgängerzone zwischen Wasserturm und Paradeplatz neu zu gestalten und somit fit für die Zukunft zu machen. Während der zweijährigen Bauphase wurden neben der Gleisanlage und der Versorgungsinfrastruktur ebenso das Pflaster sowie der Unterbau komplett erneuert, neues Mobiliar installiert und zudem die Haltestellen barrierefrei ausgebaut. Ziel war es, das besondere Flair und die Attraktivität der beliebten Einkaufs- und Flaniermeile weiter zu stärken und die Basis für ihre weitere Entwicklung in den kommenden Jahrzehnten zu legen. Die drei Bauherren Stadt Mannheim, Rhein-Neckar-Verkehr GmbH und MVV Energie AG investieren für die Zukunftsfähigkeit der Mannheimer Planken rund 30 Millionen Euro.
 
„Mit der Neugestaltung steigern wir die Attraktivität unserer Stadt deutlich. Zudem steigern wir mit den zukunftsträchtigen Erneuerungen Mannheim als Einzelhandelsstandort", so Bürgermeister Lothar Quast zu den Arbeiten in der Einkaufsmeile, die zu den Top Ten der Einkaufsstraßen in deutschen Großstädten zählt. Für die Steigerung der Attraktivität wurden auf dem rund 900 Meter langen Abschnitt zwischen Wasserturm und Paradeplatz unteranderem rund 26.000 Quadratmeter Pflaster sowie der Unterbau komplett erneuert, 24 neue Lichtmasten gesetzt, ein neues Müllbehältersystem mit unterirdischen Müllboxen installiert und 27 neue Sitzbänke eingebaut. „Seit 1975 sind in den Planken deutliche Nutzungserscheinungen aufgetreten. Mit der Neugestaltung haben wir die Planken auf den neusten technischen Stand gebracht. Die sehr anspruchsvolle Aufgabe im Herzen der Stadt – mit all den aufgetretenen Herausforderungen - haben wir gemeinsam mit allen Beteiligten gemeistert und so können wir wie geplant am Wochenende die neuen Planken feierlich eröffnen", blickt Quast auf die 26monatige Bauzeit und die gute Zusammenarbeit zurück.
 
Die Neugestaltung der Planken musste parallel zum Tagesbetrieb der Planken durchgeführt werden und sollte die Geschäfte, Anwohner und öffentlichen Einrichtungen so wenig wie möglich beeinträchtigen. Durch die geplante Baustellenlogistik sowie Bau-bereiche waren die Planken sowie die Geschäfte zu jeder Zeit erreichbar. Alle Parkhäuser waren uneingeschränkt anfahrbar und mit den Stadtbahnen konnten in den ersten neun Monaten die Plankenköpfe und danach wieder alle Haltestellen in den Planken erreicht werden. „Dass die Arbeiten trotz aller Vorkehrungen eine Belastung für alle waren, war nicht vermeidbar. Die teils massiven Arbeiten waren einschneidend in den gewohnten Alltag, dies ist unbestritten. Daher haben wir frühzeitig ein Baustellenmanagement und somit eine Schnittstelle zwischen Bauherren, Baufirmen, Handel und Anrainer installiert. Zudem haben wir im ersten Jahr die Abläufe nach intensivem Austausch mit Vertretern des Handels angepasst, um die Situation für die Geschäftswelt, aber auch für die Anwohner zu verbessern. Dabei wurden die Baufelder sowie die Bauzeiten überarbeitet und neu eingeteilt", so Quast weiter. Die direkte Kommunikation stand stets auf allen Ebenen an erster Stelle. „Der persönliche Kontakt zu den Anrainern, Bürgern und Besuchern der Planken war uns sehr wichtig. So haben wir regelmäßig in Informationsveranstaltungen, über Newsletter, Presserundgängen informiert. Zudem hatten wir für die Bauzeit direkt in den Planken, in O 2, ein Infobüro eingerichtet. Dort standen Mitarbeiter für Fragen und Anregungen zur Verfügung", erläutert der Baudezernent.
 
Im Zuge der Plankenerneuerung war auch die Erneuerung der Stadtbahngleise sowie der Haltestellen zwischen Wasserturm und Paradeplatz ein ganz entscheidender Baustein der Arbeiten. „Der Austausch von über 3.000 Metern Gleis nebst dem Bau einer neuen Fahrleitungsanlage und dem Barrierefreien Ausbau der Haltestellen in gut neun Monaten war für uns nicht nur aus baulicher Sicht ein enormer Kraftakt. Die Bauzeit war für uns auch betrieblich überaus anspruchsvoll. Schließlich sind die Planken eine der wichtigsten Verkehrsadern in der Mannheimer Innenstadt. Das war für den Mannheimer ÖPNV quasi eine Operation am offenen Herzen", berichtet Gunnar Straßburger, Leiter des Bereichs Infrastruktur der rnv. Mit der Wiederinbetriebnahme der Stadtbahngleise war bereits im November 2017 ein wichtiges Etappenziel der Neugestaltung der Planken erreicht worden. „Für unsere Kunden steht am Ende der Maßnahme ein erheblicher Qualitätsgewinn", so Straßburger weiter. „Wir haben nicht nur die Gleise für die nächsten Jahrzehnte wieder fit gemacht. Unsere Fahrgäste kommen nun in den Genuss barrierefrei ausgebauter Haltestellen, verbesserter Fahrgastinformation und neuer Fahrgastunterstände mit einer erheblich verbesserten Aufenthaltsqualität. Wir freuen uns, unseren Teil zur Aufwertung der Planken beigetragen zu haben."
 
Die MVV, zuständig für die Versorgung mit Strom, Wasser, Fernwärme und Gas, hat seit Baubeginn im Frühjahr 2017 mit ihrer Netzgesellschaft MVV Netze rund 6.800 Meter Stromkabel verlegt und rund 1,5 Kilometer Rohre für Gas, Trinkwasser und Fernwärme erneuert. Damit ist die unterirdische Infrastruktur auf den Planken auf dem neuesten Stand. „Das Projekt Planken war in den beiden vergangenen Jahren sicher der am besten sichtbare Teil unserer Investitionen in die Netze, aber bei weitem nicht der einzige", betonte Florian Pavel, Geschäftsführer MVV Netze. „So leisten wir mit dem Anschluss des Heizkraftwerks auf der Friesenheimer Insel an das Fernwärmenetz einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung in Mannheim."
 
Lutz Pauels, 1. Vorsitzender der Werbegemeinschaft Mannheim City e.V.: "Es waren spannende und anstrengende Jahre, um diese Bau-Operation mitten im Herzen der Mannheimer City durchführen und gleichzeitig den Geschäftsbetrieb auf den Planken weiterführen zu können. Es ist eine beachtliche Leistung, dieses Großvorhaben genau zum vereinbarten Zeitpunkt fertig gestellt zu haben. Und die ersten Blicke zeigen, die Investition der Bauherren haben sich absolut gelohnt."

Johan Holten wird neuer Leiter der Kunsthalle Mannheim

Johan Holten wird neuer Direktor der Kunsthalle Mannheim und folgt damit auf Dr. Ulrike Lorenz, die zur Klassik Stiftung Weimar wechselt. Holten, geboren 1976 in Kopenhagen, wird die Stelle bis Oktober dieses Jahres antreten. Das hat der Kulturausschuss heute in nichtöffentlicher Sitzung dem Gemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen. Dieser entscheidet abschließend am 9. April.
 
„Mit Johan Holten gewinnen wir einen erfahrenen und engagierten Ausstellungsmacher mit weltoffener visionärer Orientierung, der sowohl in der Kulturszene als auch bereits in unserer Region sehr gut vernetzt ist. Wir sind sicher, dass er auf der hervorragenden Grundlage aufbauend neue Impulse in der Kunsthalle Mannheim setzen und ihre starke Positionierung in der nationalen und internationalen Museumslandschaft weiter vorantreiben wird", erklären Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Kulturbürgermeister Michael Grötsch gemeinsam.
 
Johan Holten sagt zu seiner neuen Aufgabe: „Ich freue mich sehr darauf, die exzellent aufgestellte Kunsthalle Mannheim in die Zukunft zu führen. Die gelungene Symbiose aus einem strahlenden Neubau und einem behutsam sanierten Altbau schafft einen architektonischen Rahmen, der nun mit einem ebenso großartigen Ausstellungsprogramm bespielt werden soll. Einen wiederkehrenden Schwerpunkt wird dabei die Beschäftigung mit den Ursprüngen der Sammlung der Moderne bilden. Dieses einzigartige kulturelle Erbe aus dem Blickwinkel unserer globalen und diversen Gegenwart zu betrachten, ist mir ein besonderes und besonders reizvolles Anliegen. Dazu gehört auch, die heute bereits hervorragende Digitalstrategie der Kunsthalle Mannheim konsequent weiterzuentwickeln."
 
Johan Holten ist seit 2011 Direktor der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden. Während dieser Zeit hat er ihr Ausstellungsspektrum programmatisch erweitert. Besonders hervorzuheben sind die Ausstellungen „Room Service – Vom Hotel in der Kunst und Künstlern im Hotel" sowie „Gutes böses Geld. Eine Bildgeschichte der Ökonomie", die mit ihren Verbindungslinien zwischen historischer und zeitgenössischer Kunst beide ein bundesweites Presseecho hervorriefen. 2013 wurde Holten der Justus Bier Preis für Kuratoren für das Projekt „Auf Zeit" verliehen. Von 2006 bis 2011 war er Direktor des Heidelberger Kunstvereins, wo er international beachtete Ausstellungen mit Jorinde Voigt, Walid Raad oder Simon Starling realisierte. 2009 wurde das Programm des Kunstvereins von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine ausgezeichnet. Holten studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und war von 1994 bis 1998 professioneller Tänzer im Hamburg Ballett unter Leitung von John Neumeier.
 
Zur Regelung der Nachfolge von Dr. Ulrike Lorenz wurde eine Personalauswahlkommission eingesetzt, der neben Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Bürgermeister Michael Grötsch, Vertreter der Gemeinderatsfraktionen sowie Dr. Susanne Fuchs, Vorsitzende des Stiftungsrates der Mannheimer Kunsthalle, und Verena Eisenlohr, Vorsitzende des Förderkreises für die Kunsthalle Mannheim e.V., angehörten. Darüber hinaus waren Prof. Dr. Pia Müller-Tamm (Staatliche Kunsthalle Karlsruhe), Susanne Titz (Museum Abteiberg Mönchengladbach) und Dr. Felix Krämer (Museum Kunstpalast Düsseldorf) als ausgewiesene Museumsexperten Teil der Kommission. Vorausgegangen ist eine Ausschreibung der Direktorenstelle.
 
Über die Kunsthalle Mannheim
Die Kunsthalle Mannheim ist eine der ersten Bürgersammlungen der Moderne weltweit. 1909 als Museum gegründet, zählt die Kollektion der Kunsthalle zu den renommiertesten bürgerschaftlichen Sammlungen Deutschlands. Der am 1. Juni 2018 eröffnete Museumsneubau schreibt die 100-jährige Geschichte der Kunsthalle fort. Ermöglicht wurde dieser durch die private 50-Millionen-Euro-Spende des SAP-Mitbegründers Dr. h.c. Hans-Werner Hector und Beiträge der Stadt Mannheim, des Landes Baden-Württemberg sowie vieler weiterer Spender als beispielhaftes Private-Public-Partnership. Herzstück der „Stadt in der Stadt", die mit ihrer offenen und lichtdurchfluteten Architektur neue Perspektiven schafft, bleibt die international bedeutende Sammlung. Mit Spitzenwerken des 19. bis 21. Jahrhunderts – von Édouard Manet bis William Kentridge – und einem herausragenden Skulpturenschwerpunkt, mit der innovativen digitalen Strategie sowie dynamischen Ausstellungs- und Programmformaten ist sie vor allem ein lebendiger Begegnungs-, Erlebnis- und Diskursort.

Sascha Keilholz wird künstlerischer und kaufmännischer Leiter des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg

Dr. Sascha Keilholz wird neuer künstlerischer und kaufmännischer Leiter des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg (IFFMH). Er folgt auf Dr. Michael Kötz, der das IFFMH 2019 zum letzten Mal verantwortet. Keilholz, geboren 1978 in Hamburg, übernimmt ab 2020 die Festivalleitung. Bereits ab Sommer dieses Jahres wird er die Vorbereitung des Filmfestivals 2020 angehen. Sein Vertrag wird auf fünf Jahre befristet. Für die zukünftige Durchführung soll eine eigenständige GmbH gegründet werden. Das hat der Kulturausschuss heute in nichtöffentlicher Sitzung dem Gemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen. Dieser entscheidet abschließend am 9. April.
 
„Das traditionsreiche und renommierte Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg hat einen festen Platz in der Festivalszene des Landes. Mit Dr. Sascha Keilholz wird eine überzeugende Persönlichkeit die Leitung übernehmen. Ich bin zuversichtlich, dass er aufgrund seiner Erfahrung mit neuen Ideen und einem frischen Blick wichtige Impulse für die Zukunft setzen wird", betont Kunststaatssekretärin Petra Olschowski.
 
„Als langjähriger Leiter des Filmfests ‚Heimspiel' in Regensburg bringt Dr. Sascha Keilholz großen cineastischen Sachverstand, profunde Kenntnisse der Filmwirtschaft und Managementkompetenz für seine neue Aufgabe in Mannheim mit. Der Wechsel an der Festivalspitze war auch der richtige Zeitpunkt, um das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg in seiner Rechtsform neu aufzustellen", so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Kulturbürgermeister Michael Grötsch zur Personalie.
 
„Mit der Entscheidung für Dr. Sascha Keilholz haben wir die Weichen für die Zukunft unseres Filmfestivals gestellt. Er hat in den Auswahlgesprächen einen Vorgeschmack auf seine innovativen Ideen gegeben – ich freue mich darauf, was er nun angehen will", erklärt Heidelbergs Kulturbürgermeister, Dr. Joachim Gerner.
 
Sascha Keilholz leitet seit 2009 „Heimspiel" – das Regensburger Filmfest. „Heimspiel" fördert internationales Autorenkino mit einem Fokus auf deutschsprachige Künstler. Er lehrt seit zwölf Jahren Filmwissenschaft – zunächst an der FU Berlin, anschließend am Lehrstuhl für Medienwissenschaft der Uni Regenburg. Keilholz war als Lektor für den NDR in der Redaktion Film- und Fernsehspiel sowie als stellvertretender Chefredakteur des Online Filmfachmagazins critic.de tätig und verfügt über einschlägige Erfahrungen im Filmrechtehandel. Keilholz absolvierte ein Studium der Film- und Literaturwissenschaft in Berlin.
 
Sascha Keilholz sagt zu seiner neuen Aufgabe: „Der Herausforderung, das IFFMH in die Zukunft zu führen, blicke ich mit großer Hingabe und Leidenschaft als glühender Cineast entgegen. Ich freue mich auf die kino- und kulturbegeisterten Mannheimerinnen und Mannheimer und Heidelbergerinnen und Heidelberger sowie zahlreiche überregionale und internationale Zuschauerinnen und Zuschauer und Gäste. Gemeinsam werden wir das IFFMH als Ort der Cinephilie zelebrieren."
 
Eine Findungskommission unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Kulturbürgermeister Michael Grötsch hatte Keilholz dem Kulturausschuss zur Beschlussfassung vorgeschlagen. Vorausgegangen war eine Ausschreibung der Festivalleitung. Der Findungskommission gehörten außerdem die kulturpolitischen Sprecher der im Gemeinderat vertretenen Fraktionen und Gruppierungen, Staatssekretärin Petra Olschowski, der Heidelberger Kulturbürgermeister Dr. Joachim Gerner sowie Dr. Peter Bär (Vorstand Cinema Quadrat e.V.) und Leena Pasanen (Festivaldirektorin DOK Leipzig) an.
 
Das IFFMH, eines der traditionsreichsten Filmfestivals weltweit, entdeckt und fördert junge Filmkünstlerinnen und Filmkünstler aus der ganzen Welt. Der Markenkern des IFFMH ist die Präsentation von Newcomern. Das zu den besucherstärksten Festivals der Metropolregion Rhein-Neckar zählende IFFMH wird von den Städten Mannheim und Heidelberg sowie dem Land Baden-Württemberg unterstützt.

Stadtgestalter werden: Ausbildung hautnah erleben auf der startklar Mannheim

Seit dem Jahr 2006 gibt es das Veranstaltungskonzept, in dessen Rahmen neun namhafte Mannheimer Ausbildungsbetriebe ihre Pforten für interessierte Besucherinnen und Besucher öffnen und seitdem ist auch die Stadt Mannheim dabei: Beim Ausbildungs-Event startklar Mannheim (ehemals „Mannheims Nacht der Ausbildung") können sich Interessierte „live" von der Vielfalt und dem Facettenreichtum des städtischen Ausbildungsspektrums vor Ort überzeugen. Die teilnehmenden Unternehmen bieten in diesem Jahr erstmals zwei aufeinanderfolgende Termine im Rahmen der startklar an. Die Stadt Mannheim präsentiert am Freitag, 5. April, von 15 Uhr bis 20 Uhr ihr Spektrum an Ausbildungs- und Studienplätzen im Rathaus E 5.
 
Von Azubis für (zukünftige) Azubis
 
Ganz im Zeichen „Von Azubis für (zukünftige) Azubis" geben in diesem Jahr zahlreiche Auszubildende und Studierende aus über 20 unterschiedenen Berufsbildern Einblicke in ihren Arbeitsalltag und beantworten Fragen zu Ausbildung und Studium. Da es bei der startklar vor allem um die Interaktion mit den Besuchern geht – also um das aktive Gestalten und Erleben einzelner Arbeitsschritte und Prozesse, gibt es - neben zahlreichen Aktionen und Gewinnspielen zu den einzelnen Berufsbildern - unter dem Motto „Erfrischend vielfältig. Ausbildung bei der Stadt Mannheim" zum Beispiel die Gelegenheit, an einer mobilen Cocktailbar alkoholfreie Cocktails zu genießen. In einer Fotobox kann man auf humorvolle Weise selbst zum Stadtgestalter werden und außerdem werden Zahlen, Daten, Fakten zur anstehenden Gemeinderatswahl am 26. Mai präsentiert.
 
Eine besondere Aktion wird das Azubi-Speed-Dating sein, das es potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern für die für 2019 noch ausgeschriebenen Berufe (Gärtnerin/Gärtner, Fachrichtung Garten-/Landschaftsbau, Gärtnerin/Gärtner, Fachrichtung Zierpflanzenbau, Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice) ermöglicht, sich direkt vor Ort bei den Verantwortlichen vorzustellen und bei positivem Ergebnis einen Probearbeitstag zu ergattern.
 
Kurz nach der startklar beginnt nämlich schon die Bewerbungsrunde für den Einstellungsjahrgang 2020. Bereits ab Ende Mai können Bewerbungen über die städtische Homepage erfolgen. Weitere Informationen zur Ausbildung beziehungsweise zum Studium bei der Stadt Mannheim gibt es unter www.mannheim.de/ausbildung; weitere Informationen zur „startklar Mannheim" unter www.startklar-mannheim.de.
 
Breites Ausbildungsspektrum und gute Zukunftschancen bei der Stadt Mannheim
 
Täglich engagieren sich rund 8.000 Menschen in über 260 Berufen bei der Stadt Mannheim. Auch eine Vielzahl dualer Studiengänge und Berufsausbildungen, die große Zukunftssicherheit bieten, gehört zum Portfolio der Stadtverwaltung. In den vergangenen Jahren hat sich das Thema Ausbildung noch deutlicher etabliert als je zuvor. So konnten zum Einstellungstermin September 2018 knapp 130 junge Nachwuchskräfte – Auszubildende, Studierende sowie Praktikantinnen und Praktikanten – in ihre berufliche Zukunft starten.

Stefanie Kleinsorge führt Betrieb der Galerie Port25 weiter

Stefanie Kleinsorge wird vom 1. Juli 2019 an für weitere zwei Jahre die Galerie Port25 – Raum für Gegenwartskunst leiten. Darüber hinaus besteht die Option auf Verlängerung um nochmals zwei weitere Jahre. Über die Vergabe des Betriebs der Galerie Port25 hat kürzlich der Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) in nicht-öffentlicher Sitzung entschieden. Dem Beschluss des AUT vorangegangen war eine europaweite Ausschreibung. Kleinsorge überzeugte mit einem stimmigen Gesamtkonzept für den Betrieb der Galerie.
 
„Seit ihrem Start 2015 ist die Galerie Port25 zu einer festen Größe innerhalb der städtischen und regionalen Kunstlandschaft herangewachsen. Dazu haben Engagement und Sachverstand von Stefanie Kleinsorge einen maßgeblichen Beitrag geleistet. Deshalb begrüße ich es, dass wir beim Betrieb der Galerie auf Kontinuität setzen können", so Kulturbürgermeister Michael Grötsch. „Mit dem Port25 haben wir nach langer Suche eine adäquate Präsentationsplattform für Bildende Kunst in Mannheim geschaffen, die von Künstlern und Publikum gleichermaßen geschätzt wird. Ich freue mich, dass wir ihren erfolgreichen Betrieb nahtlos weiterführen können", bekräftigt Sabine Schirra, Leiterin des Kulturamtes.
 
In seiner vierjährigen Ausstellungstätigkeit konnte sich Port25 als Plattform für Künstlerinnen und Künstler aus Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar fest etablieren. Auch zukünftig sind pro Jahr mindestens vier Ausstellungen mit Kunstwerken von Bildenden Künstlerinnen und Künstlern, die ihren Lebensmittelpunkt in der Metropolregion Rhein-Neckar haben, vertraglich vereinbart. Des Weiteren sollen im Port25 Ausstellungen und Projekte im Rahmen von stadtrelevanten Themen im Bereich professioneller Bildende Kunst durchgeführt werden wie beispielsweise zum Mannheimer Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung oder der Biennale für aktuelle Fotografie. Ein Bestandteil der Galerie im Kreativwirtschaftszentrum Jungbusch ist außerdem die Platzierung von Künstlerinnen und Künstlern am Kunstmarkt. Dazu zählen Maßnahmen, die der Professionalisierung von Künstlerinnen und Künstlern dienen und den Verkauf ihrer Kunstwerke unterstützen.
 
Weitere Informationen zum Download: Lebenslauf Stefanie Kleinsorge und Ausstellungsübersicht Port25 2015 bis 2019

AKTUELLES

Beitrag für ein grünes Mannheim: Spenden Sie jetzt wieder Bäume und Bänke für den Bürgerpark

Wie jedes Jahr nimmt die Stadt wieder Spenden für Bäume und Bänke im Bürgerpark an. Eine Baumspende kostet 300 Euro. Damit kann man sich selbst oder einem anderen Menschen ein ganz besonderes Geschenk machen und etwas für die Umwelt tun: Baumspenden sind eine Investition in Ökologie und Lebensqualität. Bänke können ebenfalls gespendet werden, eine Bankspende kostet 450 Euro und ist mit einer Widmung versehen. Am 13. April überreicht Bürgermeisterin Felicitas Kubala allen, die gespendet haben, im Bürgerpark eine Baumurkunde. Familie und Freunde sind zu diesem Termin ebenfalls herzlich willkommen und können gemeinsam mit den Spenderinnen und Spendern die Pflanzung ihrer Bäume symbolisch abschließen.
 
Über 1.000 gespendete Bäume
 
Die Spendenaktion im Bürgerpark hat seit über dreißig Jahren Tradition. 1988 rief die Stadt zum ersten Mal dazu auf, den Park auf diese Weise mitzugestalten. Seither wurden bereits 38 Bänke und mehr als 1.100 Bäume gespendet. Die Anlässe für die Spenden sind häufig Geburtstage, Ehe-Jubiläen oder andere wichtige Lebens-Ereignisse. Manche Menschen spenden auch, um ihre Verbundenheit mit dem Bürgerpark oder mit Mannheim auszudrücken.
 
Bis zum 29. März spenden
 
Wer in diesem Jahr dabei sein will, kann bis zum 29. März spenden. Nähere Informationen gibt es unter www.mannheim.de/gruentaten oder Telefon 293-7465 / -7543.
 

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Junge Bands

Mannheim fördert nachhaltig junge Bands

Das Mannheimer Förderprogramm „Bandsupport Mannheim" unterstützt auch 2019 wieder junge Nachwuchsbands intensiv auf ihrem musikalischen Weg. Sechs Bands wurden von einer Jury für die siebte „Bandsupport-Generation" ausgewählt.
 
Die Bandmitglieder von „Impetus" kommen allesamt aus Mannheim und bezeichnen ihre Musik als „Alternative-Prog-Psych-Math-Pop-Rock". Dem schließen sich die Jungs von „Mosquito Storm" mit Alternative-Rock an. „Minnow" zeigen sich bald mit sechs Bandmitgliedern und eingängigen Folk-Pop auf den Mannheimer Bühnen. „enter name here" arbeiten musikalisch sehr kreativ mit elektronischen Klängen. Die Band „Cabin on Pluto" überzeugt mit guter Indie-Musik und Sympathie. „Oaktree" haben als Duo die kleinste Bandbesetzung in der siebten „Bandsupport-Generation", begeisterten die Jury aber mit ihrem Talent und Songwriting.
 
Zum Jahr 2019 wurde erstmalig ein zweistufiges Bewerbungsverfahren durchgeführt, in dem die Bands die Jury zuerst mit ihrer schriftlichen Bewerbung und anschließend in einem Live-Vorspiel überzeugen mussten, um in das einjährige Coachingprogramm aufgenommen zu werden.
 
Ziel des Programms „Bandsupport Mannheim" ist die Schaffung von geeigneten Rahmenbedingungen für Mannheimer Newcomer verschiedenster Musikgenres sowie die Vermittlung professioneller Strukturen für das Bandleben. Hierfür erhalten die jungen Musikerinnen und Musiker wöchentliche Bandcoachings von ihrem ganz persönlichen Coach: David Becker, Rainer Döhring, Ziggy Has Ardeur und Irene Claussen sind allesamt Absolventen der Mannheimer Popakademie, unterrichten ihre Bands in Songwriting und Songarrangement und beraten zudem in allen Belangen, die mit der Ausübung einer musikalischen Tätigkeit und den Herausforderungen des allgemeinen Bandlebens zusammenhängen. Zusätzlich erhalten alle Bands Intensiv-Workshops zu den Themen Künstleridentität, Booking und Performance sowie professionelle Bandfotos und ein Musikvideo.
 
Das Förderprogramm „Bandsupport Mannheim" startete im Jahr 2012 und ist ein gemeinsames Programm der Beauftragten für Musik und Popkultur der Music Commission Mannheim (Beril Yilmam-Kohl) und der Jugendförderung des Fachbereichs Jugendamt und Gesundheitsamt der Stadt Mannheim (Eva Schulze-Brüggemann). Langjährige Kooperationspartner sind die städtische Musikschule, die städtischen Jugendhäuser Herzogenried, Waldpforte und Vogelstang und das Jugendkulturzentrum forum. Das Programm wird zudem im Jahr 2019 maßgeblich vom Kulturamt der Stadt Mannheim unterstützt.
 
Im Jahr 2019 werden zwei „Bandsupport Mannheim"-Konzerte stattfinden, bei dem sich das Publikum selbst von der Qualität und dem Werdegang der sechs Bands überzeugen kann. Der erste gemeinsame Auftritt wird beim Schlossfest am 7. September und der zweite am 7. Dezember im Jugendkulturzentrum forum sein.
 
Weitere Informationen über „Bandsupport Mannheim" gibt es auf: www.facebook.com/bandsupportmannheim.

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Eltern-Kind-Zentrum

„Mannheimer ElKiZ-Konzept findet bundesweite Anerkennung"

Stadt gratuliert Eltern-Kind-Zentrum Kieselgrund zum Erreichen der Endrunde beim Deutschen Kitapreis
 
Das Eltern-Kind-Zentrum (ElKiZ) Kieselgrund auf der Hochstätt hat es in die Endrunde unter die besten zehn Einrichtungen von insgesamt 1600 Bewerbern für den Deutschen Kitapreis geschafft. Damit hat das Eltern-Kind-Zentrum Kieselgrund gute Chancen, Mitte Mai als „Kita des Jahres" ausgezeichnet zu werden. Der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz freut sich mit dem Träger, der evangelischen Kirche Mannheim, und gratuliert zu diesem Erfolg: „Nicht nur für Ihr Haus, auch für Mannheim als ein Standort mit hoher Lebensqualität und großer Kinder- und Familienfreundlichkeit ist Ihre Nominierung schon jetzt eine wertvolle Auszeichnung", unterstreicht Kurz.
 
Und auch Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb betont: „Die Leistung der Einrichtung kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden. Gleichzeitig freuen wir uns sehr, dass hierdurch auch das Mannheimer ElKiZ-Modell bundesweite Anerkennung erfährt." Das Erreichen der Endrunde in dem Wettbewerb würdige stellvertretend auch die Leistung und das Konzept aller zwölf ElKiZ in Mannheim, die inzwischen erfolgreich in unterschiedlicher Trägerschaft eingerichtet wurden und von jährlich mehr als 1000 Mannheimer Familien genutzt werden.
 
Zwölf ElKiZ in Mannheim bieten wohnortnahes Angebot
Eltern-Kind-Zentren sind eine wohnortnahe, niederschwellige und verlässliche Anlaufstelle für Eltern und ihre Kinder im Alter von null bis drei Jahren. „Mit unseren Angeboten wollen wir die Entwicklung, Erziehung und Bildung fördern sowie Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe stärken", erläutert Freundlieb. ElKiZ sind ein offenes Angebot und nicht an einen Krippen- oder Kindergartenbesuch in der Einrichtung gekoppelt - aber örtlich an Tageseinrichtungen für Kinder in kommunaler oder freier Trägerschaft angesiedelt. Neben je zwei Einrichtungen in Trägerschaft der evangelischen und katholischen Kirche gibt es in der Quadratestadt acht ElKiZ in städtischer Trägerschaft.
 
Die ElKiZ wurden auch bereits mit Preisen ausgezeichnet: So wurde der Mannheimer Bildungspreis im Jahr 2013 an das städtische Eltern-Kind-Zentrum Oberer Ried vergeben, und im Jahr 2015 ging dieser Bildungspreis an das Eltern-Kind-Zentrum Kieselgrund. „Wir drücken dem Eltern-Kind-Zentrum Kieselgrund fest die Daumen, dass es auch den Deutschen Kita-Preis, der im Mai in Berlin vergeben wird, nach Mannheim holt", so die Bürgermeisterin.
 
Seit 2007 in Mannheim
Eltern-Kind-Zentren wurden erstmals 2007 in Mannheim an zwei Standsorten eingerichtet. Die ElKiZ sind an Tageseinrichtungen für Kinder in kommunaler oder freier Trägerschaft angesiedelt, aber ein Angebot der „Frühen Hilfen" im Jugendamt der Stadt. Dort liegt auch die Programmverantwortung und Qualitätssicherung und alle in Eltern-Kind-Zentren tätigen Fachkräfte haben über das Jugendamt eine spezielle Schulung für diese Aufgabe erhalten. Die Standorte der Eltern-Kind-Zentren sind so gewählt, dass sie insbesondere für Familien aus sozialräumlich belasteten Stadtteilen leicht zu erreichen sind. Denn gerade in einem belasteten Stadtteil ist es eine wichtige Aufgabe, eine Vertrauensbeziehung mit den dortigen Familien aufzubauen und für die Familien aus unterschiedlichsten Kulturen ein Angebot zu entwickeln, das diese auch annehmen. Das Ziel, das dahinter steht, ist es, allen Kindern im Stadtteil gleiche Bildungs- und Teilhabechancen von Anfang an zu ermöglichen.

Interdisziplinäres Team berät in Erziehungsfragen und bietet offene Angebote
Das Team des ElKiZ unterstützt und begleitet die Eltern bei Fragen und Erziehungsaufgaben. Die Zentren bieten Eltern und Kindern Raum und Zeit für soziale Kontakte, Spiel, Beschäftigung und Beratung. So werden beispielsweise Veranstaltungen zu Erziehungsthemen, der Entwicklungsförderung oder der Gesundheitsvorsorge offeriert. Die offenen Angebote wie Eltern-Kind-Gruppen, Krabbelgruppen, Eltern-Kind-Cafés, Elternwerkstätten, Ernährungskurse oder Spielgruppen ermöglichen es Eltern und Kindern, sich zwanglos außerhalb der Kita zu treffen.
 
Die Mannheimer ElKiZ sind dabei konsequent interdisziplinär ausgerichtet: Pädagogische Fachkräfte der Tageseinrichtungen für Kinder, Psychologen aus Erziehungsberatungsstellen unterschiedlicher Träger sowie Fachkräfte des Sozialen Dienstes und medizinische Fachkräfte des Gesundheitsamtes sind mehrmals die Woche vor Ort und gemeinsam in den Angeboten tätig mit dem Ziel, werdende Eltern bzw. Eltern mit Kindern bis drei Jahren in ihrer Erziehungsfähigkeit zu stärken und sie bei der Verbesserung ihrer Lebenssituation zu unterstützen.
 
Weitere Infos: https://www.mannheim.de/de/service-bieten/kinder-jugend-familie-und-senioren/familie/fruehe-hilfeneltern-kind-zentren/eltern-kind-zentren"

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Spinelli

Den Weg für Grünzug und Buga freimachen - Rückbau auf Spinelli beginnt

Heute begann der Rückbau der ehemaligen Spinelli Barracks in Mannheim - das erste sichtbare Zeichen auf dem Weg zur Bundesgartenschau 2023. Mitten im Herzen des Grünzugs Nordost sollen bis spätestens Oktober im Westbereich des ehemaligen Militärgeländes alle Gebäude, Hallen, Wege und Betonflächen entfernt werden, damit der Grünzug Nordost und die geplante Buga 2023 realisiert werden können. Ab Oktober wird die Bundesgartenschaugesellschaft mit den ersten Arbeiten zur Modellierung des Geländes und der Pflanzung erster Bäume zur Herstellung der Parkschale im nördlichen Bereich der Fläche beginnen. Mit der Freiräumung ist gleichzeitig der Grundstein für die vorerst letzte große Wohnungsbauentwicklung in Mannheim gesetzt. Mit der neuen Freifläche und dem Modellquartier Spinelli gewinnt Mannheim neuen, großen innerstädtischen Wohn- und Erholungsraum und verbessert seine klimaökologischen Rahmenbedingungen. Denn: Fast 75 Prozent der ehemals militärisch genutzten Fläche werden künftig grün und sorgen so für mehr Lebensqualität für die Menschen in Mannheim.
Artenschutz ist gewährleistet
Die für den Rückbau notwendigen vorbereitenden Artenschutzmaßnahmen wurden bereits in 2018 begonnen. So wurden im Spätjahr nahezu 4.000 Zauneidechsen eingefangen und in einen geschützten Bereich innerhalb der Fläche umgesetzt. Zahlreiche Molche wurden in ihr neues Quartier im Mannheimer Norden gebracht. Gleichzeitig werden jetzt im Bürgerpark sowie an den Vogelstangseen Sträucher und Gehölze ge-pflanzt, um den auf Spinelli betroffenen geschützten Singvögeln neue Wohnquartiere anbieten zu können. So lange diese nicht „bezugsfertig" sind, können diese Areale auch noch nicht zurückgebaut werden, weshalb der Abbruch auf Spinelli in unterschiedlichen Bauphasen stattfindet.
Umsichtiges Rückbaukonzept
Um die Belastung für die angrenzende Nachbarschaft möglichst gering zu halten, hat das staatliche Hochbauamt ein mit den Fachbereichen der Stadt umsichtiges Rückbau-konzept entwickelt. Dies geht von der Auswahl der getrennten Zu- und Abfahrten für PKW und LKW auf das Gelände über die Verkehrslenkung beim Ausfahren, die Len-kung der internen Baustellenverkehre auf Spinelli sowie die Verortung von Zwischen-depots für Abbruchmaterialen und Erden bis hin zur Errichtung einer Reifenwaschanlage für die LKW. Des Weiteren sorgt ein speziell eingerichtetes Baustellenmanagement dafür, dass lärmintensive Tätigkeiten, sofern machbar, möglichst weit weg von den bestehenden Anwohnern durchgeführt werden.
 
Um die Verkehrsbelastung möglichst gering zu halten, wird die tägliche An- und Abfahrt der circa 60 Baustellenfahrzeuge über die West-Seite des Spinelli Areals erfolgen. Gleichzeitig haben der fließende Verkehr und die Fußgänger auf der Rüdesheimer Straße stets Vorfahrt. An der Torausfahrt mit Blickrichtung auf die Rüdesheimer Straße wird nur links abbiegen erlaubt sein. Damit wird gewährleistet, dass die von Spinelli abfahrenden Fahrzeuge, insbesondere LKW, die Fahrtstrecke über die Rüdesheimer Stra-ße / Am Aubuckel / Neustadter Straße / Mannheimer Straße zur B38 nutzen, um so die Rüdesheimer Straße und das angrenzende Wohngebiet nicht zusätzlich mit Verkehr zu belasten.

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AKTUELLES

„Mach dein Dach sonnenreif!":

Mehr Solarstrom in der Gartenstadt

Acht Monate nach dem Auftakt der Solaraktion nahmen 20 Haushalte den Solarbonus der Stadt Mannheim und MVV Energie AG in Anspruch und stellten einen Antrag auf Förderung für eine Solarstromanlage.
 
Ein sonnenreicher Sommer, gesunkene Anlagenpreise, verbesserte Moduleffizienz und Speichertechnologie: Diese und weitere Vorteile erkannten 20 Haushalte aus der Gartenstadt und den Gebieten Sonnenschein- und Speckweg und entschieden sich für die Installation einer Solarstromanlage auf ihrem Dach – meist in Kombination mit einem Stromspeicher, sodass bis zu 70% des Stromverbrauchs im Haushalt abgedeckt werden. Mit den gut 130 KilowattPeak (kWp) installierter Leistung der 20 Anlagen können jährlich etwa 60 Tonnen CO2 eingespart werden.
 
Die Stadt Mannheim und die MVV Energie AG unterstützen Solarstromanlagen mit einem Zuschuss von bis zu 800 Euro ohne und bis zu 1.280 Euro mit Speicher. Zusätzliche Förderung für Stromspeicher gibt es vom Land Baden-Württemberg. Bei der Planung der Anlage hilft die Klimaschutzagentur, die in Kooperation mit der Verbraucherzentrale die Eignung des Daches kostenfrei vor Ort überprüft.
 
Die Initiatoren der Aktion zeigen sich mit der ersten Bilanz zufrieden und möchten die Aktion dieses Jahr fortsetzen. Bürgermeisterin Felicitas Kubala: „Wir freuen uns, dass die Bürgerinnen und Bürger sich für die Energiewende engagieren und wünschen uns noch viele weitere Solarstromanlagen in Mannheim." Laut einer Analyse sind über 1.000 Dächer in diesem Gebiet gut für die Nutzung von Solarstrom geeignet. „Photovoltaik ist erprobt und günstig", betont Marco Demuth, Bereichsleiter Vertrieb regional bei MVV. Auch er freut sich über die Resonanz: „Viele Menschen möchten mit moderner Technik Geld sparen und das Klima schonen. Strom vom eigenen Dach bietet dazu eine ideale Möglichkeit Dazu gehören auch unsere umfassenden Garantien auf Produkte und Installation."
 
„Mach dein Dach sonnenreif!" ist eine Aktion der Stadt Mannheim und MVV Energie AG in Kooperation mit der Klimaschutzagentur und eine der ersten Maßnahmen aus dem energetischen Quartierskonzept Gartenstadt. Der Bürgerverein Gartenstadt e. V. und das Umweltforum unterstützen die Aktion vor Ort. Weitere Informationen gibt es bei der Klimaschutzagentur unter www.klima-ma.de oder (0621) 862 484 10.
 
Die Solaraktion wird dieses Jahr im Rahmen der landesgeförderten Initiative „Photovoltaik-Netzwerke" auf Friedrichsfeld und Seckenheim erweitert.

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Digitale Lebenswelten

„Digitale Lebenswelten – Chancen und Risiken"

Siebter Medien-Elternabend in der Stadtbibliothek mit großer Resonanz
 
„Fragen Sie nach, probieren Sie aus", diesen Aufruf zur aktiven Teilnahme richtete Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb gleich zu Beginn an die Teilnehmer des mittlerweile siebten Medien-Elternabends in der Stadtbibliothek Mannheim. Sie freute sich über die hohe Zahl an Interessenten, die sich zum Thema „Digitale Lebenswelten – Chancen und Risiken" informieren wollten. Gemeinsam mit der Stadtbibliothek hat die Dezernentin die Reihe initiiert, damit Eltern und Pädagogen sich gezielt zu Medienerziehung beraten und so die notwendige Medienkompetenz erwerben können, um Kinder im Umgang mit PC, Tablet und Smartphone begleiten zu können. Denn auch wenn die jüngere Generation, die so genannten „digital natives", wie selbstverständlich damit umzugehen scheint, gilt es dennoch, sie für eine sichere und sinnvolle Mediennutzung stark zu machen.
 
„Digitale Medien öffnen einerseits das Tor des Wissens zur Welt, bergen aber zugleich auch das Risiko, dass adäquate Sprache und Kommunikation leiden, wenn Kinder und Jugendliche nicht richtig damit umgehen", sagte die Dezernentin und freute sich als Schirmherrin der Veranstaltungsreihe darüber, dass auch bei diesem Medienelternabend kompetente Referenten ihr Wissen und ihre Erfahrung ebenso weitergaben wie viele weitere Medienexperten. So beispielsweise Stefanie Fächner von der gemeinnützigen medienpädagogischen Initiative „klicksafe". Diese empfehle einen altersgerechten Umgang und nicht das Verbot von digitalen Medien, so Fächner in ihrem Impulsvortrag. Sie wies auf die Website www.klicksafe.de hin, über die umfangreiches Informationsmaterial für Eltern, Pädagogen sowie Kinder und Jugendliche abgerufen werden kann. Eine Auswahl hiervon hatte Fächner am Stand ausliegen. Sie erklärte auch, worin sich Messenger- und Social-Media-Apps wie WhatsApp, Instagram, Snapchat, Tik Tok, Facebook und Youtube unterscheiden. Die Medienpädagogin riet Eltern dazu, mit ihren Kindern ins Gespräch über deren Mediennutzung zu kommen und auch zu bleiben, statt sie heimlich zu kontrollieren. Gespräche darüber, wofür diese oder jene App gebraucht werde oder wie man seine Daten im Netz schützen kann, seien ebenso sinnvoll wie das Abschließen eines familieninternen „Mediennutzungsvertrags", der beispielsweise festlege, wie lange fernsehen, Computer spielen oder im Internet surfen erlaubt sind.
 
Impulsvorträge und Themenbasar
Kriminalhauptkommissar Günther Bubenitschek und Medienpädagogin Anja Kegler widmeten sich in ihrem Impulsvortrag der Wirkung von Medien auf die kindliche Entwicklung. Mittlerweile seien bereits Kinder im Kindergartenalltag im Internet unterwegs. Das freie Internet sei jedoch nicht die für sie geeignete „Spielwiese". Vielmehr sollten Eltern digitale Medien gezielt und altersgerecht einsetzen, da kleine Kinder schnelle Bildabfolgen nicht erfassen sowie Realität und Fiktion nicht unterscheiden könnten. Auch seien Schreib- und Lesekompetenz noch nicht vorhanden. Bubenitschek wies zudem darauf hin, dass auch Kindern und Jugendlichen vermittelt werden müsse, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sei.
 
Nach Einschätzung von Dr. Bernd Schmid-Ruhe, Leiter der Stadtbibliothek, ist der überaus gut besuchte Medienelternabend ein Indiz dafür, dass das Thema bei den Eltern angekommen ist: „Nicht, weil sie in Alarmstimmung sind, sondern weil sie gezielt Information suchen und sich aktiv sowohl mit den Experten als auch anderen Eltern austauschen möchten", meinte Schmid-Ruhe.
 
Die Experten standen auf dem Themenbasar zu unterschiedlichen Fragen der Medienerziehung zur Verfügung. Es ging um Prävention und Beratung bei möglicher Internet- und Spielsucht ebenso um den Schutz vor Datenklau oder wie Jugendliche sich in Medienprojekten engagieren können. An „Do-it-yourself"-Stationen wurden medienpädagogische Innovationen wie „Grimms Kiste" vorgestellt. Der von Studierenden der Hochschule der Medien Stuttgart im Rahmen ihres Semesterprojekts konzipierte Storytelling-Automat hilft Kinder dabei, Lesekompetenz zu erwerben. Ebenso wurden sinnvolle Apps für Smartphone und Tablet vorgestellt. Die Eltern konnten zudem in einer großen Auswahl an Bibliotheksmedien und kostenlosen Informationsmaterialien zum Thema Medienkompetenz blättern.
Als Kooperationspartner mit dabei waren in diesem Jahr neben „klicksafe" der Chaos Computer Club Mannheim e.V., die Jugendförderung des Fachbereichs Jugendamt und Gesundheitsamt der Stadt Mannheim, die Kriminalprävention des Polizeipräsidiums Mannheim, pro familia, Starkmacher e.V. sowie die Suchtprävention und -beratung von Caritas und der Stadt Mannheim.

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Abfallwirtschaft Mannheim

Führungswechsel bei der Abfallwirtschaft Mannheim

Der bisherige Eigenbetriebsleiter Dr. Stefan Klockow wird die Abfallwirtschaft Mannheim zum 31. Januar 2019 verlassen und sich in den Ruhestand verabschieden. Alexandra Kriegel übernimmt ab 1. Februar die kommissarische Leitung des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft.
 
„Mit Dr. Klockow geht nicht nur viel Erfahrung und Expertise, sondern auch ein sehr geschätzter Mitarbeiter und beliebter Kollege, auf dessen fachliche Unterstützung man sich immer verlassen konnte. Ich möchte mich ausdrücklich für sein Engagement in den Jahren der Zusammenarbeit bedanken und wünsche ihm alles Gute für seinen Ruhestand", äußert sich Bürgermeisterin Felicitas Kubala.
 
„Der Abschied fällt mir zwar nicht leicht, dennoch verlasse ich die Abfallwirtschaft mit dem guten Gefühl, einen gut aufgestellten Betrieb zu hinterlassen, der in der Vergangenheit bereits viel vorangebracht hat und sich auch in der Zukunft weiterentwickeln wird. Der Zusammenschluss mit den Fachbereichen Grünflächen und Umwelt und Tiefbau zu einem Eigenbetrieb ist hier sicherlich als eines der größten Projekte zu nennen. Ich möchte mich vielmals für die gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung bedanken. Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen des Eigenbetriebs. Ich freue mich nun auf einen neuen Lebensabschnitt", so Dr. Stefan Klockow.
 
Klockow leitete seit 2011 den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und war zudem Geschäftsführer der Abfallbeseitigungsgesellschaft mbH (ABG). Ab Februar wird Hans-Georg Hering Geschäftsführer der ABG.
 
Neue Leitung ab Februar
Ab 1. Februar wird Alexandra Kriegel die Leitung der Abfallwirtschaft übernehmen: „Ich bin gespannt auf die neue Aufgabe und freue mich auf die künftige Zusammenarbeit mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Leistungen der Abfallwirtschaft sind ein elementarer Bestandteil der städtischen Grundversorgung. Damit trägt der Betrieb zu einem positiven urbanen Lebensgefühl und zur Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt bei." Die 48-jährige Diplom-Biologin und Betriebswirtin ist seit 2013 bei der Stadt Mannheim.

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Monnemer Winter

Es wird heiß beim „Monnemer Winter" – Lange-Sauna-Nacht im Herschelbad

Saunagänger und solche, die es werden wollen, haben allen Grund zur Freude: Am Samstag, 16. Februar 2019, erwartet sie die letzte Lange-Sauna-Nacht der Saison im Herschelbad unter dem Motto „Monnemer Winter". Von 19 bis 1 Uhr haben Besucherinnen und Besucher des Herschelbades die Möglichkeit ein ganz besonderes Saunaerlebnis bei verschiedenen Aufgüssen, belebenden Düften sowie bei einem attraktiven Live-Programm und kleinen thematischen Snacks zu erfahren. Das textilfreie Baden rundet das abwechslungsreiche Programm am Abend ab.
 
Die begehrten Eintrittskarten für die Veranstaltung können ab sofort im Vorverkauf für 17 Euro im Herschelbad erworben werden. Solange der Vorrat reicht, gibt es für alle Spätentschlossenen die Karten auch an der Abendkasse für 20 Eruo zu kaufen.
 
Weitere Informationen rund um die Veranstaltung gibt es telefonisch unter der 0621-2937116 beim Herschelbad oder beim Fachbereich Sport und Freizeit über das Service-Telefon 0621- 293 4004 (Montag bis Donnerstag 9 bis 16 Uhr, Freitag 9 bis 12 Uhr) oder per Mail an fb52@mannheim.de.

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